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Askanier Art

Ein typischer Askanier

Die Askanier waren die ersten Wesen, die durch einen Arkanen während eines Arkanen Ragnaröks geschaffen wurden. Sie gelten als langlebige und schlank gebaute, intelligente Wesen und stellen auf Vaala eine Ethnische Minderheit dar.

Allgemeine Rassendaten
Heimatland: Syn'aar, Nerdanda
Merkmale: lange Ohren, schmaler Körperbau
Klasse: Humanoid
Größe: 1,60m - 2,20m
Gewicht: 40kg - 75kg
Hautfarbe: blass bis Sonnengebräunt
Sprache: Germanisch, Elbidisch
Bekannte: Salevv, Joree Coronah, Terese Anvar













Biologie und Psyche

Die Askanier gehören zu den Wirbeltieren und dort zur Gattung der Säugetiere. Einst waren sie Menschen und sind daher kaum zu unterscheiden. Durch die Arkane Korrumption hatte sich überschüssiges Hautgewebe an den Ohren angesammelt und so hängen die Hautfetzen an den Ohren fest. Ebenfalls hat die Arkane Überwältungen den meisten Askaniern oder deren Nachfahren eine schlankere Bauweise der Knochen ermöglicht, was sich jedoch eher negativ, als positiv auf den Körper auswirkt. So sind sie in Nahkämpfen bei weitem im Nachteil. Sie haben gleichwarmes Stoffwechselsystem und eine konstante Körpertemperatur, die durch verschiedene Mechanismen aufrechterhalten wird.

Die Ernährung der Askanier beschränkt sich meist auf tierische und pflanzliche Produkte, da trotz der Arkanen Korrumption das Verdauungssystem gleichblieb. Bei den meisten Askanier existieren die Enzyme nicht mehr um Milchprodukte verdauen zu können. Somit ist Lactoseintolleranz keine Seltenheit. Ein besonderes Merkmal der Askanier ist ihre hohe Anpassungsfähigkeit in anderen Ländern. Zwart liegt das nicht gerade an ihre Langlebigkeit, aber sie haben einen großen Trieb, genau wie Arkane ihren Wissensdurst und ihre Gier durchzubringen. Daher schaffen sie es in vielen Ländern sich hochzuarbeiten und eine Existenz aufzubauen.

Die äußere Erscheinung der Askanier kann stark schwanken, da sie sich im Laufe ihrer Ausbreitung den verschiedenen Umweltbedingungen der Länder angepasst haben. So haben die Askanier, die noch aus Syn'aar stammten eine dunkelbraune Hautfarbe und auch dunkle Haarfarben und die Askanier, die aus dem ehemaligen Midgard, Ascasius und Ordaahn stammten eine hellere Hautfarbe.

Genau wie Menschen weisen Askanier auch zwei Geschlechter auf. Die Fortpflanzung gestaltet sich dennoch als sehr schwierig, da eine Befruchtung der weiblichen Eizelle kaum möglich ist. Selbst wenn eine Frau befruchtet wurde und ein Kind austrägt, so kann es zu 60% vorkommen, das der Säugling als eine Arkane Missgestalt geboren wird. Genau wie bei den Menschen haben Männer und Frauen die äußeren Geschlechtsmerkmale und sehen vom Körperbau dementsprechend aus.

Die Askanier haben in dem Laufe der Jahre die Elbidische Sprache angenommen und beherschen diese auch schon nach wenigen Jahren. Da Germanisch als Stammsprache der älteren gilt wird diese jedoch auch noch unterrichtet.

Viele Askanier sind noch heute geschädigt durch den Krieg in der Askanischen Legion, der Transmutation, der Volksrepublik oder der Besetzung durch das damalige Königreich Midgard. Daher sind Askanier meist in Kriegsgesprächen sehr zurückhaltend oder aufbrausend.

Entstehung und Gründung

Die Askanier waren einst Menschen vom Kontinent Galadria. Als im Jahre 530v.G. die Askanische Legion geschaffen wurde, um die Ocrussischen Horden von Dämonen entgegenzutreten. Als Anführer gewählt wurde vom Reich Presgoth, Fredonn und Ascasius der Arkane Militärspezialist Salevv.

Askanier Wanderung

Die Wanderung der Askanier...

Salevv gelang es im Westen der Wüste von Syn'aar die ehemalige Hauptstadt Dal'neb zu sichern und sich mit der Ascasischen Armee zu verbinden. Gemeinsam unter seiner Führung und den letzten Milizionären der Menschlichen Reiche marschierten sie nach Lor Adem um die Dämonen zu bekämpfen und den Sultan zu stürzen. Der Schlachtverlauf war schwer und hart. Zwar gelang es Salevv mit Hilfe seiner besten Soldaten das Dimensionsportal zu zerstören, doch hatte der Sultan Norreth Ab'Nadir eine weitaus verherrendere Idee zur Verteidigung. Als er seine Macht jedoch übersteigte sprengte er sich in die Luft.

Durch die unglaubliche Höhe der Macht wurde ganz Lor Adem erschüttert. Alles Leben in der Stadt vertiefte sich in einem Schlaf. Dies geschah 472v.G. und sollte in die Geschichte der Magie eingehen. Denn nach dem zweitägigen Schlaf der Askanischen Legion erwachten Wesen, die wider der Natur waren. Aus der Asche dieser Legion entstanden die Langohrigen, schlank gebauten Wesen, die am Anfang ihres Daseins nichts als Schmerz empfanden. Auch als Salevv erwachte sah er nichts als Grauen und Selbstmörderische Aktivitäten. Die ganze Stadt war überflutet von dieser neuen Rasse.

Wie ist nicht ganz klar, aber seine Macht war gestiegen und diese Repression nutze er um sich Gehör zu verschaffen. Gehör nicht nur bei seiner einstigen Legion, sondern auch von den ehemaligen Truppen dieser Wüste. Er forderte die Askanier dazu auf, ihm zu folgen, denn es war klar, da wo sie hingingen werden sie nie akzeptiert werden. Aus Hass zerstörten sie Lor Adem und reisten wieder zurück in den Westen der Wüste, um durch den Pass zurück nach Midgard zu gelangen. Dort angekommen wussten die Menschen nicht was sie tun sollten. Stadtwachen waren überfragt, Regierungsarbeiter machtlos und die Hafenbehörden in Bang'gina ahnungslos, als die Askanier alle Schiffe beschlagnahmen liessen und über das Westliche Meer in den Nordwesten segelten, ohne zu wissen, was sie erwarteten.

Ende des Jahres 443v.G. landen die Askanier mit vielen Toten an Bord und einer Motivation von praktisch Null in Nerdanda. Jonosh Coronah war einer der ersten der für die Organisation einer Stadt verantwortlich gemacht wurde. Zwar gab es noch keine wirkliche Regierung, aber Salevv und einige seiner engsten Mitstreiter waren dafür eine Volksrepublik ins Leben zu rufen, was auf eine Art und Weise auch inoffiziell getan wurde. Zwar nannten sie es eine Republik, doch waren letztenendes nur die obersten Mitglieder der Republik, jene die überhaupt etwas wählen durften. Somit war Salevv der oberste Führer der Askanier.


Aufstieg und Leben

Es hat über 262 Jahre gedauert bis die Askanier ihr System standhaft errichtet hatten. Auch das Ausland tollerierte ihre Existenz. Dennoch hatte es nicht lange gedauert bis der Größenwahn im Volk größer wurde. Handel und Diplomatie hatten Salevv gezeigt wie viel Einfluß sein neues Reich hatte und auch als er den Fehler begann Expeditionen in den Hohen Norden der Geluruz Eiskappe zu schicken waren ihm seine Taten nicht bewusst. Durch den Erz-Dämon Goorz, der noch von der Dimensionsportalöffnung auf Vaala herumirrte korrumpierte er die Expeditionen und formte seine eigene Rasse, die Elioren. Zwar war kaum einem bewusst, dass er sie nur als Avatare für seine Blutmagie verwendete, doch konnte keiner diese Rasse akzeptieren. Sie folgten dem Dunklen Gott Crontos bis in den Tod.

Salevv's Idee bestand nun darin die Elioren zu vernichten und zurückzuhalten, um den Namen seines Volkes reinzuwaschen. Er hasste es als Arkane Missgeburt in der Außenpolitik betitelt zu werden. Im Jahre 145v.G. gelang es ihm die Expansionspläne der Elioren und zeitgleich des Ocrussischen Reiches zu verhindern. Zwar war sein Ansehen nicht gerade der beste, aber die Menschen respektierten von dem Zeitpunkt an die Askanier. Durch die massive Geburtenpolitik von Salevv, indem Askanier dazu verpflichtet waren soviele Kinder zu zeugen wie möglich flohen einige Askanier nach Galadria um im neuentstandenen Königreich Midgard Schutz zu suchen. Die meisten die flohen waren politische Gegner oder waren welche, die keine Arbeit besaßen.

Zu dieser Zeit war eines der größten Probleme die Piraten, die sich gerne an den Handelsschiffen zu schaffen machten. Die meist aus Malardarvin stammenden Seeräuber schürten den Hass auf Malardarvin selbst, auch wenn das Barbarenreich des öfteren viele Schiffe aussandte um diese Piratenprobleme zu lösen. Die Volksrepublik rüstete jedoch auf und schuf wegen der Knappheit an Platz mehrere Städte und Dörfer in dem eher unwirtschaftlichem Land von Nerdanda.

Erst 122v.G. eskalierte die Situation. Einige Piraten attackierten das Schiff des Botschafters von Nerdanda. Schnell versprach Salevv seinem Volk einen schnellen und gerechten Sieg über die Piraten und die Barbaren für ein größeres Askanisches Reich. Mit tausenden Männer der Volksarmee stürmte er die Hafenstädte Doruun, Alduin und Lehavr um Malardarvin schnell unter Kontrolle zu bringen, was auch bei der kaum vorhandenen Infrastruktur und Militärischer Organisation gut funktionierte. Womit Salevv nicht rechnete war, das Malardarvin trotz seiner niedrigen Gesellschaft und Sitte viele Freunde besaß, darunter Midgard und Daedland.

Während Daedland seine Truppen nach Malardarvin schickte um die Hafenstädte unter Kontrolle zu bringen und den Einmarsch für Midgard zu sichern bereitete sich Midgard zum Anfang des Zweiten Zeitalters darauf vor, die Macht im Westlichen Meer zu steigern. Nach harten Kämpfen gelang es Midgard Nerdanda zu befreien und unter einer Besatzung zu stellen, die weitesgehend friedlich verlief, da Salevv persönlich auf Malardarvin war um seine Truppen anzuführen.

Während das verbliebende Heer der Volksrepublik im Süden von Malardarvin Pläne zum Durchbruch der Eddáèrblockade schmiedete, landeten die Truppen Midgards auf Malardarvin um die letzten Teile des Reiches zu stürzen. In der großen Schlacht um Malardarvin, als die Volksrepublik in die Enge des Schattengebirges gedrengt wurde verlor Salevv die Kontrolle und sprengte sich in die Luft. So geschah das Zweite Arkane Ragnarök und die ganzen Südlande von Malardarvin wurden in das Ödland von Muspelgard verwandelt. Die Volksrepublik war somit vernichtet.

Erst nach 47jähriger Besatzung zogen die Menschen von Midgard von Nerdanda ab. Während einige blieben und im Osten Nerdandas das Fürstentum Felenz errichteten entschieden sich die Askanier erneut für eine Republik. Zwar war diese auch nicht besonders angesehen, aber dennoch durfte das Volk von nun an die Adeligen wählen, welche regieren durften. Somit begann ein glanzvoller Aufschwung für die Askanier und der Republik Nerdanda.

Nach der Besetzung fanden viele Askanier zum Lichtglauben und dessen Lehren. Zwar nahmen sie Abstand von der Gründung einer Inquisition, doch kehrte auch somit religiöser Frieden im Lande. 5v.G. stand die Republik unter einer Krise. Eine Imperatorin namens Cora ernannte sich in Nordmidgard und legte einen Schatten über Vaala. Mit finsterer Magie erzeugte sie Leid und Schrecken und brachte fernab des Ocrussischen Reiches ihre eigene Crontosanbetung zu Lichte. In einem Staatengipfel wurde disskurtiert, was geschehen sollte und viele Länder lehnten der Hilfe ab, da nicht wussten, mit was sie es zu tun hatten. Auch Nerdanda lehnte Lohngriem Galadrias Wunsch ab ein Vaalisches Großreich zu bilden und somit warteten sie bis die Krise überwunden war.

Nach der Krise und der Erschaffung der Inquisitio Sancti und des Kaiserreiches auf Galadria wussten die Askanier nicht so wirklich was sie davon halten sollten. Sie nahmen politisch einen größeren Abstand zu diesem Reich, da es sehr undemokratisch und fremdenfeindlich war.

Ein weiterer Faktor für diplomatische Miseren enstand durch die Ausbreitung des Ocrussischen Reiches. Irgendwie war es den Askaniern entagengen, das die Elioren das Land verliessen und überall auf Vaala ihre Kultstätten aufbauten. Somit wurden die Askanier und ganz speziell ihre wankende Republik zu einem Dorn im Auge.

93n.G. begann die Hetzjagd gegen die Askanier durch den Templer Xenophilius. Er hatte eine Volksmiliz gegründet und machte die Askanier für alles verantwortlich. Fünf Jahre später gelang ihm auch die Machtübernahme. Trotz mehrerer Sendschreiben an Askanier die in Galadria lebten war es zu spät. Xenophilius degradierte die Askanier zu Sklaven und liess viele von ihnen "verschwinden".

15 Jahre später konnte der Hilfeschrei von Nerdanda nicht laut genug gewesen sein, aber dennoch half es nichts. Das Kaiserreich Galadria griff Nerdanda an und machte daraus einen riesigen Friedhof. Zwar konnten sich einige Askanier noch auf der Insel Seheri in Sicherheit wiegen und sich dort verteidigen, aber dennoch hatten sie keine Hilfe erfahren, da sie letztenendes nichts weiter waren als Askanier und eine Republik besaßen.

Rollenspiel

Askanier sind schwer zu spielen, da sie vielerlei Ansichten über ihr Leben besitzen.

Da gibt es mehrere Varianten. Zum einen gibt es jene, die den Dämonenkrieg in der Askanischen Legion überlebten und noch immer zum Teil schwer gestört sind, durch die Erlebnisse.

Dann gibt es die Askanier, die in der Volksrepublik Nerdanda geboren wurden und unter dem Regime von Salevv groß wurden. Diese hassen alle Menschen, da sie es ja waren, die Nerdanda unter eine 47jährige Besetzung gehalten hatten.

Dann gibt es die Askanier, welche in der Republik Nerdanda geboren wurden. Diese sind am einfachsten zu spielen, da sie eher friedlich sind und auf demokratische Verhältnisse aus sind. Seit der Besetzung des Kaiserreiches jedoch, verabscheuen sie dieses Land und hoffen auf ein baldiges positives Ende für ihre Exilregierung.

Alles in allem spielen sich Askanier wie Menschen nur eben, dass sie in den meisten Fällen eher ruhige und Wissensgierige Wesen und zum anderen gestörte und aggressive Wesen darstellen. Auch ihre gesellschaftliche Position bringt ihnen meist Negative Gefühle ins Herz.

Auch hier sollte man wissen, dass Askanier NICHT wissen, was im Kaiserreich, bzw. in ihrem Heimatland vorgeht, wenn man welche auf Tanrim bespielt.

Offiziel:

- Das Kaiserreich will Nerdanda als neue Provinz einnehmen

- Alle Askanier in Galadria werden nach Nerdanda umgesiedelt

- Askanier die noch im Kaiserreich leben, arbeiten als Minenarbeiter

Inoffiziel:

- Das Kaiserreich macht Nerdanda zum Straflager

- Alle Askanier in Galadria werden in Inernierungslager umgebracht

- Alle Askanier die noch als Sklaven dienen werden zu Testzwecken verwendet

Hinter den Kulissen

Die Askanier waren früher ein Uradelgeschlecht in Deutschland. Gewählt habe ich den Namen, da er weitesgehend von Aeneas abstammt, welcher ein Trojanischer Held war, der trotz Unterzahl und Chancenlosigkeit Siege davon tragen konnte. Daher kam auch der Gedanke der Askanischen Legion.

Das Ziel der allgemeinen Askanier war anfangs noch anders. Während es 2009 noch Elfen waren, die in Dunkel-Hoch und Waldelfen unterteilt waren, ich aber das Elfische an sich schon längst geändert hatte, blieb mir keine andere Wahl eine eigene Rasse zu erfinden. Die gelang mir mit den Askaniern und deren Weiterform, den Elioren.

Als Zielsetzung der Askanier bestand es darin eine Opferrolle für die Lore zu finden. Als Inspiration nahm ich deshalb das Judentum. Ein Volk das ewig auf der Suche nach Anerkennung und Heimat war, aber dennoch trotz ihrer Taten nie anerkannt wurde. Missachtet, verfolgt und gemordet wurden sie. Auch hier ist es das gleiche. Das Kaiserreich Galadria unter Xenophilius ist sehr nah an Nazi-Deutschland angelehnt und dessen Führer Adolf Hitler. Auch hier hat Xenophilius den Askaniern die Schuld für die Wirtschaftliche Lage gegeben. So werden Askanier auch auf Vaala in Internierungslager gesteckt.

Auch durch die Intolleranz anderer Völker durch ihre Republik und ihre demokratischen Ansichten, sowie ihrer Vergangenheit und ihrer Rassenbeschaffenheit stellen sie auf Utopia als Opferrolle dar.

Basti_aka_Zorgo 22:04, 27. Feb. 2012 (UTC)

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